Pressemitteilung vom 28.10.2011 – Niemand hat die Absicht ein Endlager zu errichten

28. Oktober 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Bundesweiter Castor-Aktionstag: Bündnis gegen Atomkraft Leipzig transportiert am Samstag um 10:00 Uhr symbolisch einen Castor mit Atommüll aus Rossendorf vom Leipziger Augustusplatz zurück nach Dresden.

Niemand hat die Absicht ein atomares Endlager zu errichten… Leider passt die historische Analogie zu gut auf die aktuelle Endlagerproblematik. Statt die Erkundungsarbeiten im gänzlich ungeeigneten Salzstock Gorleben einzustellen, wird dieser durch den Willen der Bundesregierung weiter ausgebaut. Dreister ist nur noch die sächsische Staatsregierung die ihren Atommüll aus dem ehemaligen Forschungsreaktor Rossendorf bei Dresden nach Russland exportieren will.

Gegen diese Pläne stellt sich das Bündnis gegen Atomkraft Leipzig (BgAL) quer und aktiviert mit einer sachsenweiten Aktion die Anti-Atomproteste im Freistaat. In einer symbolischen Aktion schickt das BgAL einen Castor mit Atommüll zurück zum Absender nach Dresden. Der Freistaat Sachsen hat 15 Brennstäbe aus Rossendorf in Ahaus zwischengelagert.

Dieser Spezial-Castor wird nach einem Eröffnungsakt vor der Oper um 10:00 Uhr zum Hauptbahnhof geliefert und dann mit dem Regionalexpress „Saxonia“ nach Dresden verbracht. Dort schließt sich der Transport 13:30 Uhr den Protesten der Dresdner Atomkraftgegner_innen auf dem Hauptbahnhof an, um den Castor gegen 15:00 Uhr bei der Staatskanzlei abzuliefern. Dazu gibt es eine Protestaktion auf den Elbwiesen. Die Aktivitäten finden im Rahmen des bundesweiten Aktionstags gegen die Castortransporte Ende November statt.

„Die Atommüllpolitik der Staatsregierung ist ein politisches Armutszeugnis“, sagt Torben Ibs vom Bündnis gegen Atomkraft Leipzig. „Sie agiert nach dem Motto ‚Aus den Augen aus dem Sinn‘. Statt öffentlicher Diskussionen um die Notwendigkeit eines sicheren Endlagers, soll der Atommüll einfach im nächstbesten Atomklo, wahrscheinlich im russischen Majak, versenkt werden. Doch wir stellen uns quer!“

 

Für Rückfragen an das BgAL steht Torben Ibs zur Verfügung: 0176-25165578

Interessierte können über antiatom.leipzig[at]googlemail.commit dem Bündnis in Kontakt treten.

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