Energiepolitisches Handeln der Bundesregierung provoziert Protest auch in Leipzig

7. März 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Mahnwache „Fukushima gedenken – Atomkraft abschalten“ am 11. März ab 14 Uhr auf dem Leipziger Markt

Leipzig – 7. März 2012 – Trotz des sogenannten Ausstiegs aus der Atomkraft bis 2020 unterstützt die Bundesregierung weiterhin den Export von Risikotechnologie in andere Länder und tut zu Hause alles, um die dringend notwendige Energiewende zu verhindern. Daher ruft das Bündnis gegen Atomkraft (BgAL) auf gegen die verfehlte Politik auf Bundes- und Landesebene zu protestieren.


Am kommenden Wochenende finden bundesweit zahlreiche Veranstaltungen in Gedenken an die Atomkatastrophe von Fukushima statt. Auch in Leipzig wird es eine offene Mahnwache am Sonntag, den 11. März, ab 14 Uhr auf dem Marktplatz geben. Sprechen werden Ulrike Trahorsch, Leipziger Sektion der Internationalen Ärzte zur Verhinderung eines Atomkriegs, Maria Trunk, Japanologie-Studentin der Universität Leipzig, Prof. Josef Lutz der Universität Chemnitz, Linda Dertinger vom BgAL und ein Vertreter der Kampagne „Atomausstieg sofort und weltweit“
„Die Bundesregierung muss endlich aufhören bei der Energiewende auf die Bremse zu treten“, erklärt Torben Ibs vom Bündnis gegen Atomkraft Leipzig. „Netzausbau und eine vernünftige Förderung der erneuerbaren Energien müssen endlich Standard werden.“
Die neuen Erkenntnisse, nach denen weniger der Tsunami als die grundsätzliche Konstruktion der Sicherheitsarchitektur von Fukushima zur Katastrophe geführt habe , bestärkt das BgAL in seiner Ablehnung. Ibs: „Wir brauchen den schnellst möglichen Ausstieg aus der Atomkraft und einen Stopp sämtlicher Neubauten. Dazu gehört auch das Nichterteilen der Hermes-Bürgschaften für das AKW Angra 3.“ In Brasilien ist der Neubau des AKW Angra 3 geplant. Eine geplante deutsche Beteiligung müsste mit Hermes-Bürgschaften abgesichert werden. Neue Studien aber zeigen, dass das geplante Kraftwerk nicht geltenden Sicherheitsanforderungen entspricht und auch dort ein Fukushima-Szenario denkbar wäre.

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