Pressemitteilung vom 25.10.2011 – Castor-Auftakt in Leipzig am 29.Oktober: Wir sind euren Müll leid!

24. Oktober 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Bündnis gegen Atomkraft Leipzig ruft zur Teilnahme an diesjährigen Castor-Protesten auf und schickt Atommüll aus Rossendorf vom Augustusplatz aus zurück an Absender

Leipzig – 25. Oktober 2011 – Am Samstag, den 29. Oktober, findet ein bundesweiter Aktionstag gegen den für Ende November geplanten Castor-Transport nach Gorleben statt. Das Bündnis gegen Atomkraft Leipzig (BgAL) wird diese Gelegenheit nutzen, um öffentlich auf ein kaum diskutiertes Atom-Problem in Sachsen hinzuweisen: die atomaren Abfälle des ehemaligen Forschungsreaktors Rossendorf bei Dresden. Dieser lagert derzeit im Zwischenlager Ahaus und soll, nach dem Willen der sächsischen Staatsregierung, nach Russland exportiert werden, wo deutlich geringere Sicherheitsstandards gelten als in Deutschland.

Daher ruft, dass Bündnis gegen Atomkraft alle Atomkraftgegner_innen der Stadt dazu auf, am 29. Oktober um 10:00 Uhr auf den Augustusplatz zu kommen – in weißem Strahlenanzug und mit Schutzmaske. Von dort aus wird das Bündnis einen Castor mit dem Atommüll aus Rossendorf symbolisch an den Absender, die sächsische Staatskanzlei in Dresden, zurückschicken. Das Motto der Aktion: „Wir sind euren Müll leid!“ Der Castor wird vom BgAL mit der Bahn nach Dresden gebracht, wo ab 13:00 Uhr ebenfalls Proteste gegen die Atompolitik des Freistaats angekündigt sind.

„Ein Atommüllexport nach Russland, womöglich ins ohnehin schon hoch belastete Majak, ist absolut verantwortungslos“, erklärt Torben Ibs vom BgAL. „Die Bundesrepublik muss endlich in einer ergebnisoffenen Suche einen geeigneten, sicheren Standort für ihren Atommüll finden. Das wäre eine verantwortungsvolle Politik. Das Festhalten an Scheinlösungen wie dem ungeeigneten Standort Gorleben und dem Castor-Export nach Russland zielt in die vollkommen falsche Richtung.“

„Auch international muss die Landesregierung von ihren Möglichkeiten Gebrauch machen“, so Jürgen Kasek vom BgAL. „Der Bau der Kraftwerke in Polen und Tschechien kann nicht ohne Widerspruch des Freistaat Sachsen erfolgen.“

Für Rückfragen an das BgAL steht Torben Ibs zur Verfügung: 0176-25165578

Interessierte können über antiatom.leipzig[at]googlemail.com  mit dem Bündnis in Kontakt treten.

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